Auffahrkissen

Da ist der Stellplatz nicht gerade, günstigstenfalls ist die dadurch entstehende Schlafstellung noch so, dass man nicht aus dem Bett rollt. Ärgerlicher ist schon der Umstand, dass beim Kochen im Fahrzeug alle Flüssigkeiten sich auf einer Seite der Pfanne versammeln. Da greift man dann gerne zu den Auffahrkeilen, aber dann fängt der Ärger erst an. Entweder fährt man beim Auffahren mal eben drüber, oder die Keile müssen unterschiedlich vorgelegt werden, und ist es denn gelungen, das Fahrzeug trotzdem halbwegs in die Waage zu bringen, sinken die Keile auf feuchtem oder lockerem Boden so ganz langsam in den Untergrund ein.

Da gibt es eine bessere, wenn auch deutlich teurere Lösung: Luftkissen, die die einzelnen Räder anheben. Mit etwas Erfahrung steht das Fahrzeug perfekt und die Auflagefläche ist so groß, dass das Einsinken in den Untergrund verhindert wird. Ich verwende das Produkt, zusammen mit einem über USB aufladbaren Kompressor, nur noch, der letzte Auffahrkeil bleibt jetzt auch zuhause. Das Aufpumpen mit dem Kompressor dauert ein paar Minuten, in der Zeit kann man schon mal die Markise ausfahren und die Möbel aufstellen.

Und: Das Ganze geht alleine, ohne Einweiser(in).

Platz suchen, mit der Wasserwaage grob feststellen, wo das Mobil höher gestellt werden muss:


Sollte vorne links kein Kissen benötigt werden, nehme ich die Spitze der Fußmatte, die später außen vor die Trittstufe kommt, als Hilfsmarkierung für dieses Rad.

Aus dem Baumarkt stammen zwei billige Gummimatten, die unter die Kissen kommen, wenn sie vor spitzen Steinen u. ä. geschützt werden sollen.

Für kleinere Unebenheiten werden die Kissen nicht benötigt, wenn eine Luftfederung an der Hinterachse verbaut ist, da der Druck in den beiden Luftbälgen getrennt abgesenkt werden kann.