(Loire Bike & Paddle Camp)
Anreise
Nach dem Verlassen der D geht es über enge und kurvige Straßen hinunter in den Ort, dort Richtung Bahnhof und an diesem vorbei durch eine enge, in einer Kurve geführten Unterquerung der Bahnlinie zum Platzgelände. Die Durchfahrthöhe ist auf 3m begrenzt, eine Alternative gibt es nicht.
An der Rezeption ging es unbürokratisch zu, die Besitzerin empfahl uns ein paar Plätze zur Besichtigung.
Gelände
Zwischen Bahnlinie und Loire erstreckt sich eine Fläche mit knapp 70 parzellierten und unparzellierten, schattigen und halbschattigen, größeren und kleineren Emplacements, die nicht alle über Strom (10A/CEE) verfügen, und dort, wo es ihn gibt, bedarf es manchmal einer Kabelverlängerung. Zur Loire hin ist der Baumbestand üppig, der Fluss liegt also an den wenigsten Stellen direkt im Blickfeld.
Ab 22 Uhr bis 7:30 Uhr morgens ist Platzruhe, die Schranke bleibt geschlossen.
Es ist nachts ruhig – eigentlich. Die Bahnstrecke nämlich verläuft unmittelbar nebenan, und sie dient auch nächtens dem Fernverkehr. Das kann stören, man kann aber auch drüber weg hören.
Hunde sind erlaubt.
Sanitärausstattung
Das zentrale Sanitärgebäude ist funktional, zweckmäßig und sauber. Toilettenpapier muss man auch hier mitbringen. Am frühen Morgen werden die zeltenden Fahrradfahrer und die Kanuten, die wieder auf Tour wollen, hier schon aktiv, da wurde es schon mal etwas voller.
Versorgung
Die Mobilfunkversorgung mit LTE ist in Ordnung, WLAN gibt es kostenlos. Die Gäste können Getränke, Brot oder auch ein komplettes (französisches) Frühstück bestellen. Das gibt es um 08:30 Uhr, oder eben dann, wenn es fertig ist, auch die Zeitrechnung ist französisch.
Der Ort hat in Sachen Lebensmittel wenig zu bieten, einen netten Eindruck machte der Biergarten des Café du Hâvre.
Fazit
Geeignet als Übernachtungsplatz, wenn man die Bahn überhören kann. Für einen längeren Aufenthalt wird es unser Ziel nicht.
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