Für eine Übernachtung geeignete Wohnmobilstellplätze befinden vor der Schranke zum Campingplatz. Der Platz selbst liegt ruhig an dem namensgebenden See; der Anteil an Dauercampern ist hoch, diese stören jedoch, im Gegensatz zu vielen anderen Plätzen, das Platzbild nicht. Der Platz hat eine Ecocampings-Auszeichnung (2021).
Rezeption
Die Freundlichkeit an der Rezeption konnte man selbst unter Berücksichtigung westfälischen Gemüts nicht als überschwänglich bezeichnen.
Sanitär
Die Sanitäranlagen entsprechen modernen Standards und waren in gepflegtem und sauberem Zustand.
Gelände
Das Gelände macht einen gepflegten und ordentlichen Eindruck. Hunde sind nur in einem eingegrenzten touristischen Platzbereich erlaubt (zwischen Rezeption und Straße) und dürfen auch nicht an den See. Allerdings wird ein großzügig angelegter, mit Beuteln und Wasserstelle ausgestatteter Hundeplatz angeboten, auf dem getobt und gespielt werden darf. Bei den Plätzen am Zaun (zur Straße) befindet sich eine Pumpanlage, die ab und zu anläuft.
Versorgung
Am Platz gibt es einen Shop, einen Brötchenservice (Vorbestellung) durch einen örtlichen Bäcker und ein Restaurant mit Außenbereich, vorzugsweise griechische Küche. Obgleich der Platz noch zu Versmold gehört, liegt der Ortskern von Sassenberg näher (Discounter, Bäcker usw.).
Der Platz liegt vor den Toren des kleinen Ortes Sommerach. Das Gelände läßt sich grob in drei Bereiche aufteilen:
den „Platz 2“, wie ich vermute, der älteste Teil, mit eigenen Sanitärgebäude, Zugang zum übrigen Bereich durch ein Tor
den „Hauptteil des Platzes“ zwischen Rezeption und Main (in diesem Bereich sind Hunde nicht erlaubt)
und den aus meiner Sicht neuesten Teil, bei Anfahrt rechts von der Rezeption gelegen; gut gemacht in diesem Bereich sind die Übernachtungsplätze, auf denen man mit Gespann (also angehängtem Caravan) stehen kann
Platz am Wasser
Bei einem Platz in in dieser Lage ist für die Plätze am Wasser das Preisniveau etwas gehobener, die Qualität des Platzes entspricht dem aber, das Preis-Leistungsverhältnis ist also in Ordnung.
Rezeption
Die Rezeption ist professionell und freundlich, je nach Anreisezeit muss man schonmal etwas warten. Informationsmaterial zur Umgebung liegt aus. Nicht nachvollziehbar sind für mich die negativen Bewertungen über Öffnungszeiten; es gibt eben Mittags- und Nachtruhe auf dem Platz – finde ich gut.
Sanitär
Die Sanitäranlagen sind gut, neu und zahlenmäßig ausreichend, Reinigung fand regelmäßig statt, die Anlagen waren auch immer sauber und gepflegt; Spülmöglichkeiten ebenfalls nicht zu beanstanden. Das in manchen Bewertungen als Gängelung kritisierte Chipkartensystem (Zugang zum Sanitärbereich, Schranke, Tor) fand ich in Ordnung, es sichert den Zugang eben für Berechtigte; jeder angemeldete Gast bekommt eine Karte.
Gelände
Platzteil 2
Der Platz ist (bis auf den neuen Teil) park- bzw. waldähnlich angelegt und tags und nachts ruhig; möglicherweise ist auf Platz 2 die Straße nach Sommerach etwas zu hören, deren nächtliche Verkehrsbedeutung allerdings als mehr als untergeordnet anzusehen sein dürfte.
Auch insgesamt befand sich die Fläche in einem guten bis sehr guten Pflegezustand.
Versorgung
Gastronomie ist vor Ort; an der Rezeption gibt es morgens ab 8 Uhr Brötchen (und u. a. Frankenweine – auch da hat sich in den letzten Jahren qualitativ was getan – und kalte Getränke).
Das von einem nordrhein-westfälischen Wirt geführte fränkische Platzrestaurant mit nettem Biergarten ist einen Besuch oder auch mehrere, um sich zur passenden Biersorte durchzuprobieren, wert.
Sommerach selbst ist nicht gerade ein Einkaufsparadies, dafür ist der Ort einfach zu klein, sondern ein Weinbauort mit viel Gastronomie, auch die Winzer bieten natürlich Weinproben in ihren Innenhöfen an; zum Einkaufen muss man nach Volkach, dort findet man die üblichen Verdächtigen (Discounter), oder Munsterschwarzach fahren. Fußläufig vom Campingplatz aus findet sich rechts hinter dem Stadttor eine urige Handwerksbäckerei (schließt um 11) für diejenigen, die früher als 8 Uhr Brötchen haben wollen, im Ort selbst am zentralen Platz eine weitere, wo es auch ein überschaubares Tante-Emma-Sortiment gibt (ebenfalls nachmittags geschlossen). Ein Geldautomat (Raiffeisen) ist im Ort vorhanden.
Umgebung
Volkach ist einen Kurzausflug wert – mit dem Fahrrad gut machbar, größtenteils flach; das Gleiche gilt für Schwarzach.
Die früher privat betriebene Einrichtung wurde 2021 von der Lindau-Touristik übernommen; ich habe sie wegen ihrer direkten Lage am Bodensee gewählt; es gibt allerdings nicht nur Positives zu berichten.
Gesonderte Durchreiseplätze (max. 24 Std.) werden angeboten, mit Nutzung der Einrichtungen des Campingplatzes, jedoch ohne Strom.
Obwohl mein Stellplatz (am Rand) als großzügig zu bezeichnen war (als einer der wenigen), hatte man teilweise das Gefühl, von zu vielen zu eng gestellten Wohnfahrzeugen (ohne diese Enge hätte der Platz die volle Punktzahl bekommen) geradezu erdrückt zu werden – jedenfalls entspricht das nicht meinem „Camping-Feeling“ – zumal der Blick zum See von denjenigen, denen es gelungen war, einen der raren Seeplätze zu ergattern, zugemauert war, wie ein Blick auf diese Plätze zeigt.
Blick auf den See (Seeplätze)
Wenn dieser trotz gehobener Preise auch außerhalb der Saison sehr beliebte voll belegt ist, wird es auch schonmal etwas trubeliger, Rand- oder Seeplätze haben da also Vorteile. Seit der Saison 2022 sind Seeplätze (auf dem herunterladbaren Platzplangekennzeichnet) reservierbar; Anschlussmöglichkeit anFrisch- und Abwasser gibt es dort dann nicht, und ein längeres Stromkabel kann auch erforderlich sein.
Bei einem Platz in einem touristischen Hotspot und in dieser Lage ist mit einem gewissen Preisniveau zu rechnen, man darf dann aber auch eine gewisse Qualität erwarten; diese Erwartungen erfüllt Park Camping, das Preis-Leistungsverhältnis ist also in Ordnung, bis auf ein kleines Detail: Ich erwarte bei dem Preisniveau nicht nur kostenloses (wird geboten), sondern auch flächendeckend funktionierendes WLAN; hier sollte man nachbessern – der technische und finanzielle Aufwand dafür dürfte überschaubar sein.
Rezeption
Die Rezeption ist hotelmäßig professionell, je nach Anreisezeit muss man schonmal etwas warten, und natürlich haben nicht alle Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen immer gute Laune.
Hier kann man auch Kochkurse, E-Bikes und Leihwagen buchen. Zudem enthalt die Webseite viele Links zu örtlichen Angeboten, sodass man nicht lange suchen muss, sie ist also durchaus auch während des Aufenthaltes zu empfehlen.
Sanitär
Die gut gemachten, neuzeitlichen Sanitäranlagen sind ausreichend vorhanden, auch bei nahezu Vollbelegung muss man hier nicht mit Gedränge rechnen. Reinigung fand mehrfach täglich statt, die großen Anlagen an der Rezeption waren auch immer sauber und gepflegt; es gibt noch ein kleines zusätzliches Sanitärgebäude in Seenähe, das von den dortigen Plätzen gerne frequentiert wird. Spülmöglichkeiten in einem offenen Spülhaus, und an bzw. in den Sanitärgebäuden.
Gelände
Der Platz führt das „Park“ in seinem Namen zu Recht, es gibt große Bäume, sodass die Chance auch auf schattige Plätze besteht, nachts ist es ruhig. Die Bahnstrecke Lindau-Bregenz führt in Platznähe vorbei und ist im vorderen Areal zu hören, im zum See gelegenen Bereich hingegen kaum.
Versorgung
Gastronomie -liefert Essen auch zum Stellplatz- und ein kleiner Laden, in dem es morgens auch Brötchen gibt (ohne Vorbestellung) sind vorhanden. Lindau selbst bietet in erreichbarer Entfernung alle Einkaufsmöglichkeiten. In fußläufiger Entfernung gibt es einen Bäcker und einen Imbiss.
Unmittelbar angrenzend befindet sich ein Yachthafen mit Gastronomie, diese wiederum mit Biergarten; wenn man also mal Lust hat auf ein kühles Bier, ist man da in 10 Minuten, und das Essen war auch nicht schlecht.
Umgebung
Man ist schnell in Lindau und in Bregenz, beides ansehenswert und gut mit dem Fahrrad zu erreichen; es erübrigt sich, die ganze Bodenseeregion jetzt als Besichtigungsziel aufzuzählen, da kommt man von selbst drauf. Lindau erhebt einen Touristenbeitrag, man bekommt also an der Rezeption eine Gästekarte, in der auch das ÖPNV-Ticket enthalten ist.