Camping Le Brouzel

Von den beiden Betreiberinnen wird man herzlich empfangen, und es geht unkompliziert zu.

Das circa 1,4 ha große Areal liegt am Canal de l’Est und wird durch das kleine Flüsschen Brouzel zweigeteilt. Hinter der Einfahrt befinden sich rechts Dauercampingplätze und Mietunterkünfte, links ein zum Bach hin abfallendes Wiesengelände mit unparzellierten Stellplätzen unter Bäumen, auf denen meist ein Höhenausgleich erforderlich ist. Auf dieser Wiese stehen, was immer ganz praktisch ist, wenn man nur übernachtet und nicht die Möbel rauskramen will, Picknicktische.

zum Bach hin abfallendes Wiesengelände, unmittelbar dahinter Dauercampingplätze, rechts im Vordergrund ein Picknicktisch


Das Zugfahrzeug muss gesondert auf dem Parkplatz vor der Schranke abgestellt werden.

Links geht es dann über eine Brücke zum zweiten Platzteil, dieser ist parzelliert. Dauercamper und touristische Stellflächen sind gemischt. Hier gelangt am auch an den Kanal.

Eine Besonderheit für Zeltcamper ist das 750m entfernt am Ufer der Maas gelegene Gelände für „Wildcamping“.

Die Sanitäranlagen – vor der Brücke zum zweiten Platzteil – mit vier Duschen und 6 Toiletten sind funktional, sauber und vollständig ausgestattet. Vier Geschirrspülbecken liegen außen an der Gebäuderückwand.

Strom, pauschal berechnet, kommt über CEE mit 10A, WIFI ist kostenlos und die Mobilfunkversorgung in Ordnung (4G/5G).

Hunde sind erlaubt.

Der Platz ist am Ortsrand gelegen eher ruhig, was auch daran liegen dürfte, dass der Ort selbst nicht gerade vor Leben sprüht. Außer einer früh aufsperrenden Bäckerei (etwa 300m entfernt) gibt es dort keinerlei Infrastruktur, bei gutem Wetter öffnen die Betreiberinnen die Terrasse vor der Rezeption.

Camping d’Olivet

Anreise

Olivet selbst liegt im unmittelbaren Einflussbereich von Orleans, was den Platz für Stadtbesichtigungen interessant macht und zu einer guten Belegung führt, auch außerhalb der Saison empfiehlt es sich daher, hier zu reservieren. Diese Funktion als Durchgangsplatz prägt ein wenig die Atmosphäre.

Man fährt über eine etwas engere Straße (nach der alten Beschilderung „Camping Municipal“) und talabwärts – der 1 ha umfassende Platz liegt am Ufer des Loiret und des Dhuy – und erreicht, wenn man mit seinem Gespann halbwegs umgehen kann, hinter der Brücke den Wartebereich. In der Rezeption ging es wegen einer telefonischen Reservierung schnell, einschließlich der Brötchenvorbestellung für den nächsten Morgen.

Gelände

Die 46 Plätze sind unterschiedlich groß, ganz überwiegend schattig und bieten einen angenehmen Aufenthalt. Etwas Abstriche muss man bei den sehr kleinen Plätzen 17, 18 und 19 und der größeren Nummer 47 machen, sie liegen in der Nähe der Entsorgungsstation und des Müllplatzes, da gibt es Besseres.

Zum Thema Ruhe schreibt der Platz selbst auf seiner Webseite: „Die Abende sind ruhig, ohne Lärmbelästigung, können aber auch lebhaft werden, wenn sich Eltern und Kinder zu einem improvisierten Abend zusammenfinden.“

Hunde sind erlaubt.

Sanitär

Die Sanitäranlagen (unisex) sind zahlenmäßig ausreichend, da gab es nichts zu beanstanden; Waschmaschine und Trockner stehen, wie üblich gegen Gebühr, zur Verfügung.

Versorgung

Wasserzapfstellen sind ausreichend, 16A Strom liefert die CEE-Steckdose. Die Mobilfunkversorgung mit LTE/5G ist in Ordnung, WLAN gibt es nur im Rezeptionsbereich. Am Spätnachmittag öffnet dort auch die Bar und Terrasse, und ab Mai kommt abends ein Foodtruck (es sind wohl verschiedene) vorbei.

Will man weitere Gastronomie genießen oder Einkaufen, muss man fahren, im Ort gibt es einen sehr großen Leclerc mit Tankstelle, aber auch andere Discounter.

Nach Orleans kommt man mit der in 1 Kilometer Entfernung abfahrenden Straßenbahn.

Fazit

Wiederkommen kann man, wenn man ihn als Übernachtungsplatz nutzt, einen längeren Aufenthalt würde ich dort nicht planen.

Camping Le Val aux Fées

Anreise

Nachdem wir den unmittelbar in der Nähe liegenden Platz in Paimpont (Camping Municipal) nach kurzer Besichtigung wegen der Atmosphäre und des Trubels in der Umgebung schnell verlassen hatten, fanden wir hier die geeignete Fläche für eine Übernachtung.

Die Rezeption war, wegen Mittagspause, bis 15 Uhr geschlossen, kurz nach 2 entdeckte uns jedoch eine Mitarbeiterin und checkte uns außerplanmäßig ein, das gibt ein Plus bei der Bewertung.

Gelände

Die ca. 70 Rasen-Plätze sind naturbelassen, gepflegt und großzügig bemessen, für fast alle gibt es 10A Strom und ausreichend Wasserzapfstellen. Die Meisten sind allerdings in irgendeiner Weise schräg, man muss also ausgleichen. Bei denjenigen am hinteren Platzrand dürfte das selbst mit Auffahrkeilen oder Kissen sehr schwierig werden, bei den anderen ist es machbar.

Ein Boule- und ein Tennisplatz können von den Gästen genutzt werden.

Baumbestand ist unterschiedlich, man kann schattig oder sonnig stehen.

Hunde sind erlaubt.

Sanitärausstattung

Das zentrale (unbeheizte) Sanitärgebäude ist deutlich in die Jahre gekommen. Es war zwar alles sauber, aber die gesamte Anlage bedürfte handwerklicher Zuwendung: lose Toilettendeckel, nicht richtig schließende Türen, Drucktaster in der Dusche funktionierten nicht immer, Wassertemperatur nicht regulierbar.

Toilettenpapier muss man, wie häufig in Frankreich, mitbringen.

Versorgung

Die Mobilfunkversorgung mit LTE/5G ist in Ordnung, WLAN gibt es nur an der Rezeption, die zur Bar mutiert und auch Getränke und abends Kleinigkeiten (Convenience) anbietet. Einen Brötchenservice gibt es nicht, die möglicherweise im Dorf dafür geeigneten Einrichtungen waren geschlossen. Die gastronomische Infrastruktur dort ist ebenfalls begrenzt.

Mauron, 5 km entfernt, bietet Supermarkt und Gastronomie.

Fazit

Man kann wiederkommen, als Übernachtungsplatz bleibt er auf der Liste, für einen längeren Aufenthalt eher nicht.



Camping Château La Garenne

schwer zu beschreiben …

Wie beschreibt man einen Campingplatz, der eigentlich kein Campingplatz ist?

Durch eine Kastanienallee fährt man auf das „Chateau“ zu, das dem Platz einen Teil seines Namens gibt. Es ist ein Bauteil eines ursprünglich dreigliedrigen Gebäudes. Umgeben ist es von den nicht mehr vollständig erhaltenen ehemaligen Wirtschaftsgebäuden der nahegelegenen, aufgegebenen Abtei, die die Mönche von Mont St. Michel gegründet hatten. Das Chateau selbst soll im 18. Jh. erbaut worden sein, damit die Kinder des Königs standesgemäß untergebracht waren, während sie ihre Ausbildung durch die Mönche erhielten.

ehemalige Abtei, jetzt kommerziell genutzt


Man befindet sich in der „normannischen Schweiz“, die Anfahrt geht bergauf und -ab, und im Einfluss des Atlantik-Klimas. Der Platz ist, wohl aus diesem Grund, ganzjährig anfahrbar.

Die Besitzerin des Anwesens nutzt es landwirtschaftlich, sie züchtet schottische Highland-Ponies, und bis auf fünf Katzen gibt es kein weiteres Getier.

… in der Nacht zuvor geboren …

Auf Reservierungsanfragen über die Webseite kommt nicht zwingend eine Antwort, man fährt auf gut Glück hin. Hat man die erwähnte Kastanienallee befahren, guckt man mal nach, ob jemand zuhause ist. Die englische Besitzerin, mit ihrer herzlichen Art zeigt dann das Gelände, man stellt sich irgendwo hin, es gibt keine festen Plätze, keine Markierungen und auch sonst nichts, was an einen Campingplatz erinnert. Die Frage, wie lange man zu bleiben gedenkt, stellt niemand – man bleibt, bis man wieder fährt.

Strom musste gesplittet werden (wir waren mit zwei Fahrzeugen unterwegs, bei unserer Ankunft reiste gerade ein Wohnmobil ab, sonst war niemand da). Im ersten Stock des Gebäudes, in dem die Ferienwohnung liegt, ist ein Bad mit Dusche und WC, das nutzt man mit. Kein Luxus, keine weitere Infrastruktur.

Das alles funktioniert, weil die maximal fünf Stellplätze vermutlich nie auf einmal belegt sind.

Absolute Ruhe, tagsüber und nachts, bis auf den Umstand natürlich, dass so ein Pferd schonmal wiehert.

Der Ort ist nur 1,5 km entfernt, hier gibt es Bäcker und Discounter.

Um diesen Platz zu verstehen, sollte man ausnahmsweise die Rezensionen lesen. Das ist nichts für Jeden, kein Komfort-Camping, und nach meiner Meinung völlig ungeeignet für Familienferien. Ruhesuchende Alleinreisende oder Paare (auch mit tierischem Anhang) können sich hier aber wohlfühlen.


Zu diesem Platz, der keiner ist, gibt es kein Fazit, aber wenn ich nochmal in der Gegend bin, fahre ich hin.




Camping du Château Bertangles

Ein eigentlich schöner Platz, der gleichwohl wegen des Sanitärs nur 3 Sterne bekommen kann.

Der Empfang ist freundlich, an der Rezeption kann man für den nächsten Morgen auch Backwaren bestellen.


Das parkähnliche Gelände bietet mit seinen alten Bäumen sonnige, halbschattige und einige ganztags schattige Plätze, die am Platz vorbeiführende Straße ist nachts eher wenig befahren, die Stellplätze sind teilweise geräumig und man steht auf Rasen, der auch beim Regen nutzbar ist. Es wäre also ein schöner Aufenthalt. Allerdings kam es einmal vor, dass auf diesem gerne als Durchgangsplatz (Entfernung zur Autobahn 10 Minuten) genutzten Areal mehr Fahrzeuge anreisten, als (auf dem offiziellen Platzplan) ausgewiesene Stellplätze verfügbar waren. Man quetschte sich dann einfach irgendwo hin. Dies führte zu einer Überbelegung um fast ein Drittel, was nicht nur die Platz-Atmosphäre zerstörte, sondern vor allem die Leistungsfähigkeit der ohnehin nicht üppigen Sanitäranlagen (es gibt nur WCs, keine Urinale) überforderte, die trotz dieser Überbelegung nur einmal täglich „unter Wasser gesetzt“ wurden – ein Hinweis, der auch schon in verschiedenen Rezensionen zu finden ist.

Die Toiletten wurden durch Vorwand-Installationen modernisiert, was sie allerdings ein wenig eng macht.

Die Stromsäulen bieten CEE-Anschlüsse von 10A, 25m Kabel reichen allerdings nicht überall aus, Wasserzapfstellen sind ausreichend vorhanden. Kostenloses WLAN gab es nicht, aber eine zufriedenstellende Mobilfunkversorgung.

Unmittelbar im Ort findet man keine Versorgungsmöglichkeiten.

Campingpark Kerstgenshof

Man reist über die Marienborner Straße an, die relativ nah am Platz vorbei führt und, je nach Windrichtung, dort auch zu hören ist. Die Zufahrt gestaltet sich unproblematisch, Warteflächen sind vorhanden, Automaten-CheckIn bietet sich an, wenn man gebucht hat. Das gilt für den touristischen Campingbereich, zum parzellierten Wohnmobilstellplatz geht es ohne Schranke an der Rezeption, an der man sich bis 20 Uhr, bei späterer Ankunft am nächsten Morgen anmeldet, vorbei.

Der größere Teil des Geländes ist einem gesonderten Bereich für Dauercamper vorbehalten, die Touristen bleiben auf den einzelnen Feldern, auf denen die Plätze (in drei Größen, 100, 120 und 150 qm) überwiegend nicht weiter parzelliert sind, für sich.

Die Felder sind nach Interessengruppen aufgeteilt, das ist nicht zwingend, aber hilfreich bei der Auswahl. Ein Feld ist eher für Gäste ohne Kinder, andere hingegen ausdrücklich für Familien vorgesehen.

Auch diese Einrichtung gehört zur Vereinigung der „Premium-Camps“ (in diesem Blog sind zwei weitere beschrieben). Das Qualitäts- und Angebotsniveau ist entsprechend. Strom gibt es für jeden Gast (16A CEE – Abrechnung nach Verbrauch), Wasserzapfstellen sind ausreichend vorhanden und die Entfernung zu einem der beiden Sanitärgebäude ist überwindbar. Die Sanitäreinrichtungen sind qualitativ hervorzuheben, und auch deren Sauberkeit genügt höheren Ansprüchen. Der Warmwasserverbrauch wird über Chipkarte abgerechnet. Mietbäder stehen zur Verfügung. Für Kassettentoiletten gibt es eine Entsorgungsstation am Sanitärhaus, aber auch CamperClean .

WLAN und Mobilfunk (5G) stellen die Verbindung zur Außenwelt sicher. Fahrradgarage mit Ladestation, Fahrrad- und E-Chopper-Verleih, Bücherstube, Tischtennis, Boule, Natur- und Wasserspielplatz – das Freizeitangebot ist umfassend, und das zu viel Aktivität ist: in oder vor der Platzgastronomie (in der es, außer im Winter, morgens auch Brötchen gibt) sitzt man ganz nett. Das gilt aber auch für die Römerstadt Xanten und den Wallfahrtsort Kevelaer, die beide etwa gleich weit entfernt sind.

Ferien- und Erlebnispark Alfsee

Der Platz liegt unmittelbar neben dem Alfsee, der als künstliches Gewässer zum Zwecke des Hochwasserschutzes angelegt wurde. Er eignet sich auch als Übernachtungsplatz auf dem Weg in den Norden oder Süden über die A1.

Es gibt zwei Platzteile, integriert in den ersten ein gesonderter Wohnmobilstellplatz (geschottert, im hinteren Teil Rasen).

Die Anlage ist insbesondere bei Familien beliebt, und die sind auch die Zielgruppe; schon  der Bereich des Alfsees bietet verschiedene Aktivitäten in unmittelbarer Nähe an (Kart, Wasserskianlage). Auf dem Gelände selbst Animation,  6 Spielplätze, Abenteuerwelt Germanenland und weitere Aktivitäten für Kinder.

Rezeption

Die Rezeption ist professionell und freundlich, je nach Anreisezeit muss man etwas warten, es gibt einen Automaten-Check-In. Ausreichend Informationsmaterial zur Umgebung liegt aus.

Sanitär/Wellness

Jeder der beiden Plätze verfügt über ein zentrales Sanitärgebäude; die Anlagen sind gut, neu und zahlenmäßig ausreichend, mit Familienbädern und Babybad nehmen die Betreiber Rücksicht auf die Zielgruppe.

Direkt am Platz befindet sich das Alfen-Saunaland.

Gelände

Die Plätze unterschiedlicher Größe befinden sich auf Rasen, es gibt Bereiche ohne oder mit etwas Schatten; insgesamt befand sich die Fläche in einem guten Pflegezustand.

Versorgung

Strom (16A – im Womo-Bereich mit Münzautomaten); WLAN ist kostenlos; Wasserzapfstellen ausreichend. Restaurant (gehobenes Preisniveau), Schnellimbiss, Campershop (mit Fahrradverleih) und kleiner Supermarkt vorhanden; nächste Einkaufsmöglichkeiten in Rieste (2 km) oder Alfhausen (4 km).

Umgebung

Der Zugang zum Badestrand am Alfsee ist für Campinggäste kostenlos. Wander- und Radrouten sind ausgewiesen.

Naturcamping Salemer See

Anreise

Außerhalb des Ortsteils Salem erreicht man über die Zufahrt, von der aus es beschrankt rechts (Seeplätze) und links (A- und C-Wiese) zu den touristisch relevanten Bereichen geht, das Rezeptionsgebäude. Neben dem persönlichen steht dort auch ein Automaten-Check-In zur Verfügung.

Während die A-Wiese tatsächlich nur eine Wiese ist, ist das C-Gelände – wohl noch nicht lange – parzelliert und mit noch jungem Baumbestand versehen. Diese Fläche wirkt also deutlich gefälliger.

Bergab durch die Dauercampingbereiche, die den ganz überwiegenden Teil der Anlage ausmachen, geht es zum See, es sei denn, man hat einen der raren Seeplätze ergattert. Die meisten davon wären allerdings besser als „seenah“ zu bezeichnen, und sind auch mit Ausnahme der terrassierten in Hanglage (1 – 4) klein.

Insbesondere an Wochenenden und Feiertagen scheinen Camper aus der Umgebung gerne den Platz als Möglichkeit der Naherholung zu nutzen, da kann es also voll werden, und Nachtruhe ist nur von 23 – 6 Uhr.

Sanitär

Die Sanitäranlagen entsprechen dem zu erwartenden Standard und waren sauber.

Infrastruktur

Strom aus der 16A-CEE-Dose gibt es für jeden Platz, Wasser platznah, aber etwas ungünstig positioniert, weil der Wasserträger sich je nachdem am Nachbarplatz vorbeischleichen muss. WLAN gibt es nur an der Rezeption, aber eine ausreichende Mobilfunkabdeckung.

Brötchen erhält man (werktags leider erst ab 9 Uhr) auf dem 5 Minuten entfernt liegenden Hof Kaiser, wo auch Mittagessen, Kaffee und Kuchen angeboten wird. Im Bereich der Seeplätze bietet der Pächter der Platzgastronomie mit Imbisscharakter eine sehr übersichtliche Karte. Salem hat immerhin, vom Platz fußläufig am See entlang erreichbar, mit der SalemSeebar eine interessante und kulinarisch originelle Alternative aufzuweisen.

Für Einkäufe geht es nach Ratzeburg zu den üblichen Discountern und Lebensmittelhändlern.

Fazit

Familien mit Kindern, die die zahlreichen Spielmöglichkeiten nutzen wollen, sind hier sicher gut aufgehoben. Wer zur Zielgruppe dieses Blogs gehört und etwas mehr Privacy und Atmosphäre bevorzugt, wird sich allenfalls vielleicht auf den oben erwähnten vier Seeplätzen wohl fühlen.

Stellplatz Weingut Eberle

Erholung bei einem Glas Sauvignon Blanc

Gefühlt zum 20. Mal suchten wir diesen beschaulichen Womo-Stellplatz in Burrweiler auf, um dort entweder auf unserer Urlaubsreise oder für Besuche Station zu machen. Nun ist es an der Zeit, diesen Ort auch in diesem Blog zu würdigen.

Empfang

Es ist durchaus angebracht, sich einen Platz vorab telefonisch zu reservieren, weil die schwäbischen Durchgangsreisenden, die in der Pfalz „günstisch esse un tringe wolle“ diesen Geheimtipp auch wegen des moderaten Stellplatzpreises in Höhe von nur 10 Euronen „natüürlisch kenne“?. Familie Alexandra und Hermann Eberle sowie der bestens ausgebildete Spross Lukas (Bc. Weinbau und Oenologie) empfangen die Gäste mit Pfälzer Charme und Mundart.

Gelände

Auf dem Weingut gibt es nur wenige Plätze, die den Campierenden praktisch am Winzer- und Familienleben teilhaben lassen. Sie befinden sich auf überwiegend ebener Fläche. Wenn es voll wird, gibt es unterhalb des Hofs weitere Plätze an einem Feldweg mit Blick auf die Weinberge. Eine Ruhebank und 2 Sitzgruppen laden zum Verweilen ein. Weinverköstigung, Weinverkauf in Kartons oder der Verkauf gekühlter Einzelflaschen sowie der Vertrieb selbst produzierter Brände (!) ist mit Ankündigung möglich.

Sanitär 

NIX – es ist ein günstiger Womo-Stellplatz…

Versorgung

Auf dem Hof gibt es eine Box, die vier bis sechs Schuko-Steckdosen mit einer 16-Ampere-Absicherung enthält. Wasser können die Unvorbereiteten neben dem Tor zum Winzerbetrieb nachzapfen, WIFI, Entsorgung oder sonstige Camper-Services darf man hier nicht erwarten.

Umgebung

Was sollen wir hier lange über die Südpfalz und Burrweiler schreiben: malerisches Dörflein (nichts für eine Besichtigung mit großen Womos oder Gespannen, es sei denn, man möchte jemanden ärgern), Esskastanien-Bäume, Mandelbäume,  Wein, mehr Wein, noch mehr Wein!

Ein Mini-Dorfladen offeriert neben Gebäck einige Lebensmittel. Empfehlung für den etwas gehobeneren Küche-Anspruch: Winzergaststätte Grafen von der Leyen.

Die lokalen Winzer sind alle durchgetestet, viele davon sind qualitativ sehr gut, bei Familie Eberle ist der Riesling vom Schlossgarten, der Rosé in Literflaschen und der Sauvignon Blanc sehr zu empfehlen.

Fazit

Sehr charmanter Platz, verzichtet man auf jegliche Hightech-Ansprüche, gibt man gerne 5 Sterne.

Nohfels Park

Geschottert oder unter Obstbäumen

Nicht zum ersten Mal fuhren wir diesen Stellplatz an – wie immer sauber und mit der Auswahl, sich auf die Wiese oder im Einfahrtsbereich auf die Schotterplätze zu stellen. Die Anmeldung/Bezahlung kann derzeit nur zwischen etwa 14.00 Uhr und 17:00 Uhr erfolgen, weil der Kreis aufgrund von Nachbarschaftsbeschwerden den Restaurantbetrieb der Betreiber leider vorläufig untersagt hat.

Gelände

Auf dem Gelände gibt es ca. 80 Stellplätze, die den Campierenden genug Privatsphäre bieten. Sie befinden sich auf ebener Fläche.

Sanitär 

NIX – es ist ein günstiger Womo-Stellplatz…

Versorgung

Ausreichend CEE-Steckdosen mit  16-Ampere-Absicherung sind vorhanden. Frischwasser und Abwasser gegen ein kleines Entgelt im Einfahrtsbereich – WIFI oder weitere Camper-Services darf man hier nicht erwarten.

Umgebung

Freilichtmuseum und Minigolfplatz sind fußläufig zu erreichen, ebenso zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und Restaurantbetriebe in Bad Sobernheim.

Fazit

Sehr zu empfehlender Stellplatz mit etlichen Freizeitmöglichkeiten in der Umgebung.

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