Camping La Source

Toplage

Zunächst ein Wort zur Anreise: Der ADAC bietet einen Routenplaner an, bei dem man als Option das Wohnwagengespann anklicken kann. Wir sind nach dieser Route aus Westen über Manosque kommend gefahren, was sich als Fehler erwiesen hat. Ortsdurchfahrten sind teilweise Zentimeterarbeit, schlecht ausgebaute Straßen, enge Kurven. Es entsteht ein netter Kontakt zu den Gästen des Dorfcafès, wenn sie die Stühle zur Seite rücken, damit wir durchkommen. Wenn das Navi einen dann auch noch in eine Sackgasse führt, sind Fahrkünste gefragt. Dennoch ist der Trip lohnenswert, die Landschaft bietet spektakuläre Ausblicke.

Die erwartete Ankunftszeit verzögert sich immer mehr, deshalb kündigen wir uns telefonisch beim Zielplatz an. Man verspricht, auf uns zu warten, auch wenn eigentlich Mittagspause ist. Selten guter Service!

Endlich erhaschen wir den ersten Blick auf den Lac de Saint Croix, tatsächlich türkis, und das Panorama von der Brücke über die hier auslaufende Verdon Schlucht sollte man einfach gesehen haben.

Die Betreiberfamilie erwartet uns bereits an der Rezeption, wir werden sehr freundlich begrüßt, man spricht Deutsch und Englisch, zur Auswahl der freien Plätze fährt man uns mit dem Golfcar. Das gibt fünf Sterne.

Der Camping La Source erweist sich objektiv als gute Wahl. Die Sanitärräume sind piccobello, das gärtnerisch gestaltete terrassierte Gelände sehr gepflegt, viele Bäume bieten Schatten, es gibt auch sonnige und halbschattige Stellplätze. Der See ist nur ein paar Schritte entfernt, zum Dörfchen mit einigen Restaurants und dem kleinen Supermarkt gibt es einen eigenen Ausgang. Der ist wie die Duschen mit Chiparmband bedienbar. Zu Recht führt La Source die vier Sterne. 

Was uns hier rein subjektiv fehlt ist die Weite, das Flair, der Spirit. Der Platz funktioniert tadellos, es gibt nichts zu meckern. Die Emplacements sind völlig in Ordnung, aber nicht besonders großzügig. Der PKW passt nicht mehr auf den Platz. Es ist zeitweise recht voll, eng wirkend und trubelig, wenn auch nicht wirklich laut. Betriebsamkeit würde vielleicht passen. Die Nachtruhe wird eingehalten. 

Strom (10 Ampere) wird pauschal abgerechnet. WLAN ist kostenpflichtig, das 5G Netz jedoch gut verfügbar. Insgesamt ist La Source nicht preiswert, die Toplage und die Nachfrage geben das her.

Die Snackbar im Eingangsbereich bietet die üblichen Gerichte von Fritten über Burger bis zur Pizza zu moderaten Preisen. Hunde sind willkommen und haben viel Spaß in und am See. 

Beonders gut geeignet ist La Source für Wohnmobilisten, bedingt für Caravans und noch bedingter für Wohnwagen ohne Mover. Für den Empfang gibt es 5 Sterne, 4,5 Sterne für den Rest. Nous ne reviendrons pas. Wir suchen Plätze mit dem kaum definierbaren gewissen Etwas. Wer jedoch einfach ein schönes Campinggelände direkt am See sucht und wen es nicht stört, nachbarschaftlichen Gesprächen unfreiwillig folgen zu können, der ist hier prima untergebracht. 

Den benachbarten Camping Les Pins haben wir uns angeschaut. Auch vier Sterne im Logo, vielleicht eine Nummer weniger schön was das Gelände betrifft, bietet der Platz verhältnismäßig großzügige Premiumplätze und einen ordentlicher Sanitärbereich. 

Und wer es günstiger mag, dem sei der Municipal an der D952 empfohlen. Ein großes Gelände, teilweise schattig, municipaltypische Nassräume, alles akzeptabel. Für 21 Euro einschl. Strom recht günstig, allerdings ist der doppelte Preis des La Source nicht gänzlich unberechtigt. Die Lage macht’s.

Stellplatz Büchelwiesen

Top-Platz – Punkt!

Auf diesen Top-Platz wurden wir durch einen Stellplatzführer aufmerksam. Nach unserer Auffassung wird hier die Messlatte für etliche Mitbewerber gesetzt.

Empfang/ Bezahlung

Freie Platzwahl, es sei denn, ein Reservierungsschild hängt deutlich am Stellplatz. In einem Häuschen findet man neben Infomaterial und Büchern einen Briefkasten, in den die ausgefüllte Anmeldung und die Gebühr in einem Umschlag eingeworfen wird. Der Pauschalpreis pro Platz beinhaltet die Gebühr für 2 Personen und einen Hund und ist als sehr moderat zu bezeichnen.

Die Platzbetreiber – die auch selbstgebrannten Schnaps verkaufen – sind mehrmals am Tag vor Ort, falls es Fragen oder Wünsche gibt.

Gelände

Die 27 Stellplätze (teilweise terrassiert) sind mit Rasengittersteinen befestigt und verfügen darüberhinaus über eine kleine Grünfläche für Tisch und Stühle. Für Wohnwagen gibt es 5 separate Stellmöglichkeiten. Obstbäume umsäumen das Gelände und grenzen an vielen Stellen auch den Platz zum Nachbarn ab. Alles ist top gepflegt und sauber. Durchdachte asphaltierte und beleuchtete Wege, ein Rondell zum Wenden und eine sehr gut anzufahrende Ver- und Entsorgungsstation runden das Angebot ab.

Wifi existierte zum Zeitpunkt unseres Besuches nicht, allerdings hatten wir einen sehr guten Mobilfunk-Empfang.

Darüber hinaus gibt es einen Brötchenservice.

Der Landgasthof Adler mit leckerem Essen, Biergarten und Schwimmteich lädt zum entspannten Verweilen ein.

Sanitär 

Im unteren Platzbereich stehen 2 behindertengerechte Toiletten-/Duschräume zur Verfügung, die einen sehr sauberen Eindruck machen.

Versorgung

Jedem Fahrzeug steht eine mit 16A abgesicherte CEE-Steckdose zur Verfügung; ein langes Stromkabel wird deshalb nicht benötigt.

Die befahrbare Entsorgungsstation mit Bodeneinlass bietet auch Frischwasserversorgung und eine separate Kassettentoiletten-Entleerung und ist weit genug von den Stellplätzen entfernt.

Für den Abfall gibt es Papier-, Restmüll- und Recyclingtonnen.

Umgebung

Die sanften Ausläufer des Allgäus grenzen an Oberschwaben und laden zu ausführlichen Wanderungen ein. Für Radfahrende empfehlen sich Touren zum etwa 20 KM entfernten Bodensee oder zum nahegelegen Städtchen Wangen.

Etliche Einkaufsmöglichkeiten (Bäcker, Supermarkt, Discounter) existieren in den Ortschaften Geiselharz oder Amtzell (Fahrrad empfohlen).

Fazit

Wir waren sehr beeindruckt und kommen gerne wieder!

Stellplatz Alpengasthof Schwabenhof

Rocker und Kuhglocken

Auf Empfehlung von Freunden fuhren wir den Schwabenhof an, der neben dem Landgasthof auch über Reisemobilstellplätze (Wohnwagen sind nicht erlaubt) verfügt und als Bikertreff beliebt ist. So trafen wir bei der Ankunft auf eine große Gruppe Harley-Fahrer, die zwar recht wild ausschauten, aber allesamt sehr freundlich waren und von denen wir auf den weiter unten gelegenen Stellplätzen nichts mehr hörten.

Empfang/ Bezahlung

Die Anmeldung/Bezahlung erfolgt an der Hotelrezeption – wir mussten erst einmal nicht bezahlen und konnten uns den Platz selbst aussuchen.

Gelände

Auf dem Gelände gibt es ca. 20 Stellplätze, die unterschiedlich groß und terrassiert sind.

Sanitär 

Für die Camper gibt es im Gasthof ausreichend kostenlose Toiletten sowie 2 Duschen, die mit € 1,- auch warmes Wasser bieten. Die Räumlichkeiten sind 24 Stunden geöffnet. Auf Wunsch und gegen Gebühr kann für 2 Stunden die Sauna gebucht werden.

Versorgung

Etwa alle 3 Stellplätze befinden sich 16-Ampere-abgesicherte CEE-Steckdosen. Je nach Platz empfiehlt es sich, mehr als 25 Meter Kabel dabei zu haben. Frischwasser erhält man gegen Gebühr an der ebenfalls vorhandenen Entsorgungsstation im Einfahrtsbereich – WIFI wird angeboten, überzeugte jedoch nicht, die Mobilfunkversorgung ist aber gut.

Der Schwabenhof bietet eine leckere Küche und einen Brötchenservice, unweit des Stellplatzes gibt es weiterhin eine Pizzeria und einige Alm-/Hoflädchen. Zum Einkaufen müssen wir Selbstversorger leider deutlich weit fahren.

Umgebung

Die Fotos sprechen für sich – das Allgäu ist einfach nur traumhaft. Es gibt unendlich viele Wanderwege zu Gipfeln oder Almhütten und im Winter existiert unmittelbar vor Ort ein Skilift-Betrieb.

Fazit

Campen vor einer Traumkulisse mit Kuhglocken-Geläut – definitiv ein Platz zum Wiederkommen.

Camping La Grange du Pin

Der auch zur Durchreise genutzte Platz liegt etwas versteckt (die Beschilderung ist aber gut) an einem See, zu dem auch ein Freizeitgelände mit Kletterpark gehört. Wenn die Rezeption nicht besetzt ist, sucht man sich einen freien Platz und meldet sich am nächsten Morgen an.

Die Stellplätze sind unterschiedlich groß und teilweise schräg, im unteren Platzbereich kann das Gelände teilweise sehr weich sein, die Oberfläche ist trügerisch, ein 4-Tonner-Wohnmobil hat sich da auch mal schnell festgefahren.

Nachts ist es hier ruhig, tagsüber dürfte es in der Ferienzeit und an Wochenenden etwas trubeliger werden.

Die Sanitäranlagen (Papier und Seife mitbringen) sind zwar relativ neu, aber die Beschriftung „während der Saison werden die Anlagen einmal täglich gereinigt“ sollte einem zu denken geben. Im Juni (keine Saison) jedenfalls konnte ich innerhalb von drei Tagen keine Reinigung feststellen, obgleich diese nicht nur von Campern, sondern auch von (kindlichen) Besuchern des Freizeitgeländes offenkundig frequentiert wurden.

WLAN funktioniert auf den von der Rezeption entfernt liegenden Stellplätzen nicht, der Mobilfunkempfang aber meist. Strom gibt es an den Stellplätzen, Wasser stellplatznah. Die Rezeption bietet außer für montags einen Brötchenservice an.

Das Restaurant am Freizeitgelände (Hunde nicht erlaubt) wusste qualitativ nicht zu überzeugen.


Wer sein SUP mit hat, kann das auf dem See nutzen, man kann ihn aber auch gut mit oder ohne Hund umrunden. Wegen der einsamen Lage hat die Umgebung sonst nicht allzuviel zu bieten.

Die drei Sterne gibt es nur wegen der Lage am See unter schönen alten Bäumen.

Camping Nivigne et Suran

Camping einfach

Wie auf vielen kommunalen Plätze in Frankreich ist freie Platzwahl angesagt, wenn die Rezeption nicht besetzt ist. Die Rasen-Stellplätze gruppieren sich auf einzelnen Feldern, die durch Hecken abgegrenzt sind, die Stellplätze selbst sind nicht parzelliert, aber ausreichend groß, was auf diesem Platz aber ohnehin eher nicht entscheidend sein dürfte, da er wohl eher selten mit dem Problem der Überbelegung zu Kämpfen haben dürfte. Bis auf den hinteren Bereich (für Zelte) kann man dort keinen besonderen „Spirit“ erwarten. Aufgrund der großen Bäume sind schattige Plätze zu finden.  Für eine Nacht kann man hier sicher bleiben, da es absolut ruhig dort ist.

Sanitär

Das einfach-funktionale Sanitärgebäude (keine Toilettenbrillen, keine Seife, kein Papier) wurde mit sauberen Einrichtungen vorgefunden, dieser Zustand kann aber auch darauf zurückzuführen sein, dass nur ein Camper auf dem gesamten Gelände stand, es also einfach nicht genutzt worden war; die verfügbaren Bewertungen sprechen allerdings auch dafür, dass die Anlagen sauber gehalten werden.

Versorgung

Die Stromsäulen stehen sehr zentral, man muss also schon mit einem Konvolut an Kabeln ausgestattet sein, um sich zu versorgen.

Da, wie fast überall in Frankreich, der Mobilfunk gut funkt, vermisst man das fehlende Wifi nicht. Die ortsnahe Lage ermöglicht es, sich fußläufig im Supermarkt, der Bäckerei oder dem Bier- und Weinladen zu versorgen. Gastronomische Angebote gibt es nicht.

Fazit

Die objektive Bewertung des Platzes fällt schwer, da er auf den ersten Blick eher wie ein aufgelassener Friedhof wirkte. Abgesehen von der suboptimalen Stromversorgung bietet er aber vieles, was man braucht: Ruhe, Schatten und ortsnahe Lage. Damit schafft er dann immerhin in der Gesamtbetrachtung noch 3,5/5 Punkten.

Camping Clorinthes

Der mittelgroße Platz (ca. 150 Plätze und ein paar Mobilheime) verfügt über große, aber nicht abgegrenzte Stellplätze, bei Bedarf mit Strom. Man steht auf Rasen, bei Regen kann es leider etwas matschig werden. Bei freier Platzwahl findet man einen sonnigen oder (teil-)schattigen Standort.

Die Lage, vom Fluss nur getrennt durch einen Rad und Fußweg, ist ruhig, das Zentrum der Stadt Crest ist fußläufig schnell erreichbar, und in 2,5 km Entfernung liegt ein großer Einkaufsmarkt.

Es gibt mehrere Sanitärgebäude, die allerdings je nach Belegung nicht alle geöffnet sind. Deren Ausstattung ist einfach, Toilettenbrillen und Papier gibt es nicht, und als geräumig kann man die WCs auch nicht bezeichnen, sie waren aber sauber. Auch die Duschen (Bedienung mit Kette) sind nicht opulent. Die Platzierung eines Ausgusses für die Chemietoiletten neben den Geschirrspülbecken ist suboptimal.

Es gibt einen unbeheizten Pool, eine nur in der Hauptsaison geöffnete Snack-Bar, einen morgendlichen Brötchenservice (Vorbestellung) und kostenloses WLAN sowie Waschmaschine und Trockner (gegen Gebühr).

Trotz guter Lage und ausreichend großer Stellplätze lässt insbesondere die Sanitärausstattung nicht mehr als 3,5 (von 5) Punkten zu. Wer also den besser ausgestatteten Platz sucht, ist auf Gervanne-Camping gut aufgehoben.

Camping Municipal Bel Air

Blick über die beiden Platzebenen auf die Hafenzufahrt

Mortagne-sur-Gironde liegt zwar noch an der Gironde-Mündung, die hat aber hier schon Atlantik-Format. Der Platz selbst liegt oberhalb des Hafens (Fußweg 5 Minuten) mit einem Blick auf diesen und die Gironde. Auf der unteren Geländeebene gibt es deutlich mehr Baumbestand und damit Schatten, oben sind die Plätze etwas kleiner und eher für Sonnenanbeter geeignet.

Außergewöhnlich für einen kommunalen Campingplatz ist die Ausstattung: Strom, Wasser, CEE-Anschluss an jedem Stellplatz. Deren Größe ist unterschiedlich, sie alle aber bieten bei Tag und Nacht Ruhe.

untere Stellplatzebene, im Hintergrund das Sanitärgebäude

Das Sanitärgebäude – nicht mehr das neueste – wird regelmäßig gereinigt, und zwar dann, wenn auch die Rezeption besetzt ist. Ist da niemand, sucht man sich einen freien Platz aus und meldet sich abends oder am nächsten Morgen an.

Im Ort findet man einen kleinen Lebensmittelladen und zwei Bäcker, einer der beiden fährt auch morgens über den Platz und bietet Backwaren feil.

Der Hafen ist für gastronomische Ausflüge gut ausgestattet, und ausgiebige Spaziergänge kann man rechts und links der Hafenzufahrt machen.

Auch wenn es nicht zur Platzbeschreibung gehört, sei auf die Stellplätze am Hafenbecken hingewiesen. Hier gibt es allerdings nur Strom, die VE-Station ist auf der gegenüberliegenden Seite. Schlecht -teilweise schattig und tagsüber etwas trubeliger- steht der Tourist hier vielleicht nicht, aber wenn ich die Wahl habe zwischen einem Campingplatz mit Allem und diesen Stellplätzen, fällt sie auf den Campingplatz.


Camping Municipal Val Rose

Unter den Linden

Etwa in Frankreichs Mitte im Departement Lour-et-Cher liegt der kleine historische Ort Mennetou-sur-Cher, und hier unterhält die Gemeinde den Camping Municipal Val Rose. Das Gelände erinnert mit seinen hohen schattenspendenden und manchmal betörend duftenden Linden eher an einen gepflegten Park als an einen typisch gezirkelten Campingplatz. Die Rasenstellplätze, die man sich bei Ankunft selbst aussucht (und sich nach 17 Uhr anmeldet), sind ausgesprochen großzügig auf der gärtnerisch gepflegten Anlage verteilt und durch die Bäume oder unterschiedlich hohe Hecken voneinander abgegrenzt. 

Wer Wert auf moderne Sanitärräume legt oder etwa solche Dinge wie eine Ablage oder Kleiderhaken wünscht, sollte Val Rose meiden. Uns haben die sehr einfachen, alten, aber stets sauberen Einrichtungen genügt. Der freundliche Platzwart reinigt dreimal täglich. Zweifel kommen bei der Frage auf, ob die Anzahl der WCs und Duschen bei Vollbelegung der ca. 50 Plätze ausreichen würde, aber es kann auch bezweifelt werden, dass es auf diesem Platz jemals zu einer Vollbelegung kommt. WLAN haben wir nicht vermisst, die Mobilfunkversorgung ist völlig ok. Stromanschlüsse (6 Ampere oder höher) mit CEE Stecker.

Viele Besucher nutzen den Platz zur Durchreise. Tagsüber, wenn alle abgereist sind, ist es hier absolut ruhig, man hört nur die Vögel und hin und wieder einen Zug. Selbst am Abend werden auch die neu angereisten Camper offensichtlich von der Ausstrahlung des Platzes eingefangen, um 22 Uhr ist Ruhe, jedenfalls während unserer Aufenthalte. 

Mennetou-sur-Cher mit seinem sehenswerten historischen Ortskern ist recht schnell besichtigt, im Ort gibt es eine kleine Metzgerei und einen Bäcker, von den Strapazen erholt man sich dann beim Kaffee oder Bierchen direkt am Canal de Berry. Einkäufe lassen sich im 1,5 Kilometern entfernten Nachbarort in dem kleinen Utile-Markt erledigen.

Camping Kockelscheuer

Stadtnah und doch im Grünen gelegen – das zeichnet diesen Platz aus. Fußläufig in fünf Minuten erreicht man die Bushaltestelle, ÖPNV in Luxemburg ist frei. Er bietet sich also nicht nur für eine Übernachtung, sondern auch für ein paar Tage Luxemburg-Stadt an. Die anfängliche Befürchtung, dass die Nähe zur Straße und zum Flughafen zu Belästigungen führen könnte, bestätigte sich nicht, obgleich natürlich ab und zu das eine oder andere Flugzeug zu hören ist. Abhängig ist das aber auch von der Windrichtung, die wiederum die Start- bzw. Landerichtung der Flieger bestimmt.

Nutzt man diesen Platz als Zwischenstopp auf der Weiterreise ins benachbarte Frankreich, sollte man nicht den Empfehlungen der Navigationsprogramme folgen, sondern das kurze Stück Richtung Norden zur Autobahn zurück fahren und dann erst Richtung Süden.

Empfang

Auf diesem Platz wird dringend empfohlen, zu reservieren, insbesondere an nachgefragten Reisetagen.

An der Rezeption wird man freundlich empfangen und kann nach der Anmeldung seinen Platz beziehen. Die Plätze sind unterschiedlich groß, die großzügigeren eher am Platzrand zu finden.

Sanitär

Zwei Sanitärgebäude ordentlicher Qualität sind auch bei Vollbelegung ausreichend, die Duschen so, dass man sich bewegen kann. Mehrfach täglich fanden Reinigungskontrollen statt.

Versorgung

Strom (besonderer Adapter auf CEE wird vom Platz zur Verfügung gestellt, wenn man Elektrizität mit bucht) ist pauschal berechnet, WLAN ist kostenlos, Mobilfunk ausreichend. Ein kleiner Shop, in dem später auch der Check-Out stattfindet, bietet Brötchenservice (Vorbestellung) an. Größere Lebensmitteleinkäufe lassen sich im Einkaufszentrum erledigen (ca. 5 min. mit dem Fahrrad).

Hinter der Rezeption findet man auf die Platzgastronomie, die in Ansehung des luxemburgischen Kostenniveaus mit moderaten Preisen aufwartet, auch hier trifft man auf freundliches Personal, das ein gepflegtes Bier serviert und eine eher campingplatztypische Speisekarte vorhält, nicht alles konnte allerdings qualitativ überzeugen (Gastronomiequalität ist jedoch nicht bewertungsrelevant).

Minicamping Hoeve On Lust

Charmantes Minicamping in Strandnähe

Zum vierten Mal fuhren wir diesen kleinen Platz an, der von Sandra Bak geführt wird, die mit ihrem Mann den angrenzenden Tulpen-Hof betreibt.

Empfang/ Bezahlung

Wir empfehlen immer eine Reservierung beziehungsweise Onlinebuchung über die Website, da der Platz sehr begehrt ist. Die Anmeldung erfolgt im Hof in einem kleinen Büro, das ausgeschildert ist. Dort wird auch bei Sandra die Gebühr entrichtet.

Gelände

Die 30 ebenen Stellplätze für Reisemobile und Wohnwagen sind nicht besonders groß, bieten jedoch genug Privatsphäre.

Sanitär 

Die Sanitäranlagen verfügen über vier Duschen (ohne Münzen), saubere Toiletten mit Toilettenpapier sowie „private“ Waschbecken. Spülgelegenheiten und die gebührenpflichtige Nutzung von Waschmaschine und Trockner runden das Angebot ab.

Versorgung

Ein Brötchenservice erspart die Fahrt ins Dorf. Es gibt ausreichend 6-Ampere-abgesicherte CEE-Steckdosen. Wifi existiert, ist jedoch nicht besonders leistungsfähig. Bei Bedarf wird die Nutzung eines guten Mobilfunknetzes empfohlen.

Für den Abfall gibt es Papier-, Restmüll- und Gelbe-Sack-Behälter.

Frischwasser gibt es am Hahn, Grauwasser und der Inhalt von Chemietoiletten können entsorgt werden.

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