Man reist über die Marienborner Straße an, die relativ nah am Platz vorbei führt und, je nach Windrichtung, dort auch zu hören ist. Die Zufahrt gestaltet sich unproblematisch, Warteflächen sind vorhanden, Automaten-CheckIn bietet sich an, wenn man gebucht hat. Das gilt für den touristischen Campingbereich, zum parzellierten Wohnmobilstellplatz geht es ohne Schranke an der Rezeption, an der man sich bis 20 Uhr, bei späterer Ankunft am nächsten Morgen anmeldet, vorbei.
Der größere Teil des Geländes ist einem gesonderten Bereich für Dauercamper vorbehalten, die Touristen bleiben auf den einzelnen Feldern, auf denen die Plätze (in drei Größen, 100, 120 und 150 qm) überwiegend nicht weiter parzelliert sind, für sich.
Die Felder sind nach Interessengruppen aufgeteilt, das ist nicht zwingend, aber hilfreich bei der Auswahl. Ein Feld ist eher für Gäste ohne Kinder, andere hingegen ausdrücklich für Familien vorgesehen.
Auch diese Einrichtung gehört zur Vereinigung der „Premium-Camps“ (in diesem Blog sind zwei weitere beschrieben). Das Qualitäts- und Angebotsniveau ist entsprechend. Strom gibt es für jeden Gast (16A CEE – Abrechnung nach Verbrauch), Wasserzapfstellen sind ausreichend vorhanden und die Entfernung zu einem der beiden Sanitärgebäude ist überwindbar. Die Sanitäreinrichtungen sind qualitativ hervorzuheben, und auch deren Sauberkeit genügt höheren Ansprüchen. Der Warmwasserverbrauch wird über Chipkarte abgerechnet. Mietbäder stehen zur Verfügung. Für Kassettentoiletten gibt es eine Entsorgungsstation am Sanitärhaus, aber auch CamperClean .
WLAN und Mobilfunk (5G) stellen die Verbindung zur Außenwelt sicher. Fahrradgarage mit Ladestation, Fahrrad- und E-Chopper-Verleih, Bücherstube, Tischtennis, Boule, Natur- und Wasserspielplatz – das Freizeitangebot ist umfassend, und das zu viel Aktivität ist: in oder vor der Platzgastronomie (in der es, außer im Winter, morgens auch Brötchen gibt) sitzt man ganz nett. Das gilt aber auch für die Römerstadt Xanten und den Wallfahrtsort Kevelaer, die beide etwa gleich weit entfernt sind.
Der Platz gehört zur Vereinigung der Premium Camps, und dies völlig zu Recht. Selbst der anspruchsvollste Besucher wird hier kaum etwas zu kritisieren finden, für den einen oder anderen mag das Original-Campingfeeling vielleicht angesichts des gebotenen Komforts etwas verloren gehen. Wir haben es genossen.
Man trifft auf eine freundliche und wirklich im positiven Sinne professionelle Platzführung. Es ist alles in Ordnung, aber dass es in Ordnung gehalten wird, passiert unaufdringlich, es fällt dem Gast nicht auf, obwohl die Betreiberfamilie gefühlt von früh bis spät auf dem Platz unterwegs ist und sich kümmert.
Rezeption
Kurz gesagt: freundlich, professionell, hotelähnlich, Infos und Broschüren satt – 5 Sterne.
Gelände
Außenterrasse des Gasthauses mit Blick über den westlichen Platzteil
120 Standplätze befinden sich auf dem interessant strukturierten und gärtnerisch liebevoll und ansprechend gestalteten Gelände. Jeder Platz hat mindestens 100 qm (Betreiberangabe), ebene Flächen, gekiesten Vorzeltbereich, Frisch-/Abwasser und Strom: 5 Sterne. Besonders die Stellplätze unmittelbar am See sind natürlich zu Recht begehrt.
Während der Ruhezeiten gibt es keinen Fahrzeugverkehr auf dem Gelände. Das gilt nicht für die Übernachtungsplätze am Zufahrtsweg, auf denen Gespanne auch angehängt stehen bleiben können.
Nachts ist es ohnehin ruhig, die vorbeiführende Straße ist kaum befahren. Davon abgesehen ist aber das Betriebskonzept auch eher auf den ruhesuchenden Gast ausgelegt: Wer Rummel, Animation, Kinderbelustigung und Ähnliches braucht, dürfte auf den großen Anlagen in der Nähe besser aufgehoben sein.
Sanitär
Auch hier 5 Sterne. Es stehen zwei Sanitärgebäude, beheizt und musikalisch dezent beschallt, zur Verfügung, die Sanitärausstattung ist hervorzuheben: einzelne Räume in komfortabler Größe, in denen sich Waschbecken, Dusche und ausreichend Haken befinden; sehr sauber, keine Limits bei den Duschen.
Waschmaschine/Trockner (Geldeinwurf) vorhanden, Mietbäder sind möglich.
Versorgung
WLAN ist kostenpflichtig, Mobilfunk gut. Strom (wird nach Verbrauch berechnet) kommt mit 16A aus CEE-Dosen, Wasser und Abwasser, wie bereits erwähnt, direkt am Platz.
Für den täglichen Bedarf gibt es den Minimarkt in der Rezeption für den täglichen Bedarf und einen Brötchenservice, gute Einkaufsmöglichkeiten bieten die Supermärkte im Ort. Auch das Platzrestaurant wusste qualitativ zu überzeugen und ist durchaus einen Besuch wert.
Eine Fahrradstation mit umfassender Werkzeugausstattung gibt es natürlich auch.
Umgebung
Soltau liegt im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Schon auf der Homepage des Campingplatzes werden zahlreichen Freizeitmöglichkeiten beschrieben und verlinkt, und wem das nicht reicht, der kann sich an der Rezeption mit Papier eindecken. Einzelne Empfehlungen würden hier den Rahmen sprengen.
Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass man direkt vor Ort einen Mietwagen in Anspruch nehmen kann, insbesondere für Wohnmobilisten ein Gewinn an Mobilität.
Fazit
Hier kommt man gerne hin, hier fühlt man sich wohl, und hierhin kommt man wieder – letzteres ist auch die Rückmeldung anderer Gäste im Gespräch.
Der Platz liegt auf der namensgeben Halbinsel im Plöner See, nicht weit entfernt von Plön.
Neben dem eigentlichen Campingplatz gibt es zwei gesonderte Wohnmobilstellplätze, einen älteren (Plätze 1 – 12), mit Hecken-/Baumbestand, etwas enger als der neuere (17 Plätze) mit noch jungem Grün, also kaum Schatten; hier sind die schräg angeordneten Stellplätze gekiest, der Markisenbereich ist Rasen.
Wohnmobilstellplatz (neuer Bereich)
Der Platz bietet viel für Familien, unter anderem Kinderanimation, die sich im vorderen Platzbereich konzentriert; die tagsüber ruhigeren Plätze liegen also eher im hinteren Bereich und dort natürlich nicht direkt an den Spielplätzen; nachts ist der gesamte Platzbereich sehr ruhig. Im vorderen Bereich befindet sich auch der Bolzplatz (der auch schonmal für Events genutzt wird).
Segeln, Rudern und Paddeln ist auf den beiden Seen möglich (die Verbindung führt am Platz vorbei).
Rezeption
Die Rezeption ist professionell und freundlich, je nach Anreisezeit muss man warten. Eine direkte Anreise, wenn man vorgebucht und bezahlt hat, ist trotz Kennzeicherfassung nicht möglich, man muss also immer erst einchecken. Das regeln andere Plätze (sh. Strandcamping Groede) etwas besser, vor allem würde es den Stau im und auf der Straße vor dem Wartebereich vermeiden.
Ausreichend Informationsmaterial zur Umgebung liegt aus.
Sanitär/Wellness
Die Sanitäranlagen sind gut, neu und zahlenmäßig ausreichend, zumal sie über den gesamten Bereich verteilt sind. Sie entsprechen in ihrer Ausstattung dem Anspruch „Premium Camps“ (zu dieser Vereinigung gehört Spitzenort). Reinigung fand nicht nur regelmäßig, sondern auch gründlich statt. Allerdings kommt selbst ein Spitzenplatz, auf dem sich viele Familien mit Kindern aufhalten, was die Reinigung angeht, bei Vollbelegung manchmal an seine Grenzen, so ist das hier auch, da könnte in der Saison ein weiterer Durchgang nicht schaden. Barrierefreie Sanitäreinrichtungen sind vorhanden. Ein Platz dieser Kategorie bietet natürlich auch Kochgelegenheiten sowie gegen Gebühr Waschmaschinen und Trockner.
Das neueste Sanitärgebäude beherbergt nicht nur die Mietbäder, sondern vier auch frei zugängliche großzügige Badezimmer. Zwischen diesem Bereich und der Rezeption entstand zudem ein Aufenthaltsbereiche für Regentage.
Es gibt eine Sauna, einen Fitness-Raum und einen kleinen Außenpool.
Gelände
Das Areal ist park- bzw. waldähnlich naturnah angelegt; die Stellflächen sind überwiegend nicht zu klein, es entsteht also kein Engegefühl. Insgesamt befand sich die Fläche in einem sehr guten Pflegezustand.
Begehrt sind natürlich die Plätze am See; hier sollte man darauf achten, wie die anderen Camper ihre Fahrzeuge gestellt haben, über den nicht kleinen Plöner See kann schonmal ein mehr als lindes Lüftchen wehen, da ist es hilfreich, wenn Vorzelt oder Markise im Windschatten des eigenen Fahrzeuges stehen. Insgesamt muss auf den Seeplätzen immer mit Wind gerechnet werden, meist kommt er vom Wasser, und der Fetch wirkt auch noch gut auf die zweite Reihe – Sturmband ist angesagt. An bestimmten Stellen am Seeufer ist die Positionierung – nicht ohne Grund – betreiberseits im Platzplan vorgeschrieben.
Versorgung
WLAN ist kostenlos, aber nicht immer sehr performant, je nach Belegung tut sich nichts mehr; Mobilfunkempfang LTE – 5G. Gastronomie und Shop (Brötchen ab 8 Uhr/keine Vorbestellung) am Platz.
Die Platzgastronomie mit Außenterrasse kann man durchaus in Anspruch nehmen, Preis-/Leistung stimmt. In fußläufiger Entfernung befindet sich der empfehlenswerte "Imbiß am Kleinen Plöner See". Plön selbst bietet auch ein ausreichendes gastronomisches Angebot, und die Räucherei Lasner am Ende von Ascheberg empfiehlt sich, um Fisch zu kaufen oder auch ihn in schöner Lage direkt dort zu verzehren. Bei dem Restaurant auf der Prinzeninsel hingegen entstand eher der Eindruck, dass im Servicebereich und dort wiederum beim Thema Freundlichkeit durchaus noch ganz viel Luft nach oben ist.
Erwähnenswert sind auch so kleine Details, die zeigen, dass an alles gedacht ist, zum Beispiel die Fahrradstation mit Werkzeug und Luftpumpe im Rezeptionsbereich, eine Büchertausch-Ecke, Indoor-Spielplatz, E-Auto-Ladestation, Minigolf, Hundespielplatz und gesondertes Küchengebäude
Umgebung
Segelschule (mit Verleih) und Kanuverleih liegen unmittelbar nebenan; das Zentrum von Plön (Fußgängerzone) ist zu Fuß zu erreichen, in Plön oder Ascheberg findet man auch Lebensmittelversorgung (Discounter usw.).
Einsam im Wald gelegen und deshalb sehr ruhig ist dieser Platz, nur gelegentlich und abhängig von der Windrichtung ist auf den hinteren Platzteilen die mehrspurige B 174 als Hintergrundgeräusch zu hören.
Die Betreiber haben vor ein paar Jahren, begleitet von entsprechendem Getöse in den sozialen Medien, ihr Betriebskonzept umgestellt, nunmehr sind nur noch Erwachsene hier erlaubt.
Zur Ruhe, aber auch zur Sicherheit trägt zudem der Umstand bei, dass das Einfahrtstor ständig verschlossen ist, die Gäste erhalten natürlich (gegen Kaution) einen Schlüssel.
Nach einem unkomplizierten Empfang bestand Gelegenheit, sich umzusehen und einen der rund 90 eher großzügigen Plätze auszuwählen. Wegen des Baumbeatandes im hinteren Bereich und links von der Einfahrt findet man dort schattige und halbschattige Plätze. Wer ganztags Sonne möchte, wird im vorderen rechten Bereich fündig.
Hunde (max. 2, gesonderte Berechnung) sind erlaubt.
Sanitäranlagen
Der Campinggast findet gute und zahlenmäßig ausreichende Sanitäranlagen vor, diese waren jederzeit sauber und gepflegt, was im Übrigen auch für das gesamte Areal gilt. Für die Duschen braucht man Münzen (Verbrauchssteuerung mit unterbrechbarem Wasserfluss), die Anmietung eines Privatsanitärs ist möglich.
Versorgung
An der Rezeption sind erzgebirgstypische Produkte, unter anderem Arbeiten der Holzmanufaktur, erhältlich.
Brötchen können für den nächsten Morgen vorbestellt werden, Propangas 11 und 5 kg (grau) ist verfügbar; weitere Versorgungsmöglichkeiten direkt am Standort gibt es nicht.
Wasserzapfstellen sind gut erreichbar, Strom kommt aus der 16A/CEE-Dose (Abrechnung nach Verbrauch), und Mobilfunk ist performant (5G). WLAN gibt es, wohl wegen der ortsfernen Lage und der daraus resultierenden mangelnden Bandbreite, nicht.
Fazit
Ein Detail könnte verbessert werden: die Zahl der Spülmöglichkeiten würde ein Upgrade vertragen. Das ändert nichts daran, dass Waldcamping Erzgebirge ein liebevoll betriebener Platz zum Wiederkommen und Wohlfühlen ist, wenn man Ruhe und Entspannung sucht; wer Trubel möchte oder auch, wer ihn verbreiten möchte, ist hier falsch.
Der weitläufige Platz liegt gegenüber der Stadt Leer unmittelbar an der Ems.
Rezeption
Die Rezeption ist professionell und freundlich, je nach Anreisezeit muss man schonmal etwas warten.
Sanitär
Die Sanitäranlagen (2 Gebäude) sind Standard (Duschen mit Transponder); einige wenige Plätze verfügen über Privatsanitär, das zwar nicht neu und auch nicht luxuriös, aber großzügig ist.
Gelände
Der Platz verfügt teilweise über Baum- oder Strauchbestand und ist ansprechend gegliedert; die Plätze sind unterschiedlich groß, zu bevorzugen sind natürlich die unmittelbar an der Ems gelegenen Plätze.
Durchdacht ist das gesonderte „Hundeabfall“-System.
Versorgung
Brötchenservice (Vorbestellung) an der Rezeption, die daneben liegende Gastronomie wurde nicht in geöffnetem Zustand vorgefunden. In fußläufiger Entfernung befindet sich das Restaurant „Texas Riverranch“ mit großer Außenfläche, hier ist Reservierung sinnvoll. Der Ortsteil Bingum bietet in fußläufiger Entfernung einen Bäcker, sonst aber kaum Möglichkeiten. Für Einkäufe muss man über die Brücke nach Leer, dort gibt es Discounter und im EmsPark oder im Multi findet man dann alles.
Strom 16 A, kein WLAN, Mobilfunk ausreichend.
Umgebung
Die Innenstadt von Leer ist in jedem Fall einen Besuch wert, weitere Ziele sind nur für geübte Fahrradfahrer oder mit dem Auto erreichbar.
In fußläufiger Nähe des beliebten Ferienortes Renesse liegt dieser 5-Sterne-Park de Zeeuwse Kust, der Hotelzimmer, Chalets, Camping- und Glampingplätze sowie Wohnmobilstellplätze offeriert. Weit genug abseits des Trubels liegend und dennoch nahe genug, um zum Einkaufen oder zu den ortsansässigen Restaurants zu gelangen.
Rezeption
Der Empfang ist sehr freundlich und professionell, zumal er auch für den Hotelbetrieb und die Chaletvermietung zuständig ist. Neben Niederländisch wird Deutsch, Französisch und Englisch gesprochen. Hat man vorab bezahlt und sein Kennzeichen registriert, wird einem durch die Kennzeichenerkennung direkt die Zufahrt zum Platz ermöglicht, da man bestrebt ist, das Ein- und Auschecken möglichst unkompliziert zu gestalten. Für diese Vorgänge existiert zudem eine App.
Sanitär
Nutzt man das große Sanitärgebäude (es können sowohl Campingplätze als auch Stellplätze mit eigenem Sanitärhäuschen gebucht werden), lässt dieses keine Wünsche offen. Alles ist pikobello sauber, im großen Vorraum können sich die Gäste aufhalten und sogar einen kostenlosen Kaffee genießen. Duschen und Toiletten sind topmodern und großzügig ausgestattet.
Gelände
In dem durchweg gepflegten Gelände befinden sich die Chalets, die Campingplätze und die Wohnmobilplatze jeweils separat. Ein Fußweg führt durch ein Tor über die Düne zum nächsten Strandübergang – dieser ist zu Fuß in etwa 10 Minuten zu erreichen.
Versorgung
Jeder Platz – auch die für die Wohnmobile – verfügt über einen Stromanschluss sowie einem Anschluss für Frisch- und Abwasser. WLAN ist auf dem Gelände obligatorisch.
Im Rezeptionsgebäude befinden sich ein kleiner Supermarkt, zwei Restaurants sowie ein Shop für Bekleidung und Accessoires. Ein großes Schwimmbad ist ebenfalls angegliedert.
Brot/Brötchen sind im Supermarkt ohne Vorbestellung erhältlich.
Leere Alu- oder Stahlgasflaschen können bei Bedarf in Noordwelle im Kampeerzentrum Mechielsen mechielsen.eu innerhalb weniger Minuten befüllt werden.
Umgebung
Über Zeeland und die langen Strände von Renesse muss hier nicht separat berichtet werden – es ist für jeden Urlaubs- und Freizeitwunsch ausreichend verfügbar.